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Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 12. Oktober 2006 um 09:26 Uhr
Syrisch-Orthodoxe Christen in der CDU

Als CDU-Ortsverband engagieren wir uns unter anderem für die Situation der syrisch-orthodoxen Christen in Hamburg, in Deutschland und in der Türkei. Das hängt damit zusammen, dass viele Probleme und Fragestellungen dieser türkischen Minderheit eng miteinander verbunden sind. Dies betrifft zum Beispiel die Frage von Menschenrechtsverletzungen in der türkischen Heimat, die wir - wenn wir davon erfahren - an den Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hermann Gröhe MdB, weiterleiten. Wenn eines unserer Mitglieder z.B. in Hamburg wohnt, aber ein Grundstück in der Türkei hat, über dass er nicht ohne weiteres verfügen kann, dann müssen wir zunächst hier vor Ort die Hintergründe klären. Dabei stellt sich meist heraus, dass der Kontakt mit türkischen Behörden im Südosten der Türkei notwendig wird.




Unsere Arbeit in der Türkei

In der Türkei setzen wir uns vor Ort für die Bürger- und Menschenrechte der syrisch-orthodoxen Christen ein. Viele Mitglieder unseres Ortsverbandes kommen aus der Region um Mardin und Midyat, zwei Kleinstädte im Südosten der Türkei nahe der syrischen und irakischen Grenze. Bei unseren Besuchen haben Abut Can und Henning Finck, MdHB, die Sorgen und Nöte der christlichen Minderheit beim türkischen Vizepremier Abdullatif Cener und Gouverneur Temel Kocaklar vorgetragen.

Zu den Menschen in den Dörfern Zaz und Kafro besteht ein besonders enger Kontakt. Dazu kommen intensive Kontakte zu den geistlichen Würdenträgern. Eines der Bilder zeigt eine Audienz beim Patriachen der syrisch-orthodoxen Kirche, Seine Heiligkeit Mor Iganzius Ivar Zakka I, der unsere Arbeit für seine Kirche so würdigte.



Unsere Arbeit in Hamburg

In Hamburg - also in aller Regel auf der Veddel und in Rothenburgsort, aber auch darüber hinaus - helfen wir in Einzelfällen bei Wohnungssuche und Behördengängen. Wo es nötig ist, erklären und vermitteln wir. Der syrisch-orthodoxen Gemeinde in Hamburg haben wir konkret dabei geholfen, ihre Grundstücke im Dorf Izbarak / Zaz im Südosten der Türkei wiederzuerlangen. Den Kirchenbau der Gemeinde in Neuwiedental hat die CDU-Bürgerschaftsfraktion auf unsere Initiative hin mit 9.250 Euro über die Spielbankabgabe gefördert. Zudem haben wir bereits zwei Busfahrten nach Berlin mit einem Besuch im Deutschen Bundestag organisiert.




Unsere Arbeit in Deutschland
Wir setzen uns aber auch für die Anerkennung der syrisch-orthodoxen Kirche in Deutschland als Körperschaft des öffentlichen Rechts bei der Landesregierung von NRW ein. Dort stehen wir im Kontakt mit dem Innenministerium des Landes.
Auch deutschlandweit haben wir inzwischen einen regen Informationsaustausch über die Lage in der Türkei. Wir koordinieren zum Teil gemeinsames Vorgehen bei der Rückerstattung von Grundstücken von aus der Türkei nach Deutschland geflüchteten syrisch-orthodoxer Christen türkischer Staatsangehörigkeit. Hermann Gröhe MdB, Thomas Kossendey, stv. Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des deutschen Bundestages und Dr. Friedbert Pflüger, Vorsitzender des Europaausschusses des Deutschen Bundestages stehen uns dabei zur Seite. Unser Ziel ist die Vernetzung der politischen Akteure im Bereich der Menschenrechte für die syrisch-orthodoxen Christen.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 06. Dezember 2009 um 02:49 Uhr
 

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